Evangelische Kirchengemeinde Waldstetten
Aktuelles

Ab einer Inzidenz von 200 finden Gottesdienste im Freien statt

Dekanin Ursula Richter informiert: Die Evang. Landeskirche Württemberg hat am Donnerstagabend vergangener Woche weitere an die Entwicklung der Pandemie angepasste Regelungen an die Dekanat- u Pfarrämter gesendet mit Gültigkeit ab Montag, 19.4.21. Darin heißt es, dass ab einer Inzidenz von 200 Gottesdienste nur noch im Freien stattfinden sollen oder digitale Formate benutzt werden. Derzeit gehe ich im gesamten Evang. Kirchenbezirk Schwäb. Gmünd davon aus, dass wir ab Montag keine Gottesdienste oder Andachten mehr in unseren Kirchen feiern, sondern uns mit digitalen u schriftlichen Möglichkeiten behelfen, bzw wenn es Witterung und Umgebung zulassen, Gottesdienste im Freien nach den gegebenen Regeln einschl. Anzeigepflicht feiern. Wo dies nicht möglich ist, wird auf die Fernsehgottesdienste verwiesen. Die Kirchengemeinden und Pfarrerinnen und Pfarrer haben in diesem Jahr der Pandemie kreative Weisen entwickelt, bis hin zu Predigen und Liturgien auf Wäscheleinen. Dieser Schritt des Verzichts auf Präsenzgottesdienste in den Kirchen soll die gemeinsame Verantwortung für die Allgemeinheit stärken, der wir uns als Kirche verpflichtet fühlen. Es ist eine gemeinsame Aufgabe bei den über 200 steigenden Inzidenzen, dass wir alle unseren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Die Kirchengemeinden haben nun bis zum nächsten Sonntag Zeit, sich zu überlegen, wie sie die neuen Maßgaben konkret umsetzen.

In der Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd werden Pfarrteam und Kirchengemeinderat bis Mittwoch darüber befinden, wie es konkret mit den Gottesdiensten kommenden Sonntag und an den künftigen Sonntagen bei Inzidenz ab 200 weitergehen wird und diese dann bekanntgeben.

Ich bin froh, dass wir, sofern möglich, Gottesdienste im Freien feiern können. Diese werden sicher kürzer ausfallen. Dennoch ist diese Möglichkeit der Stärkung der Menschen in schwerer Zeit durch gemeinsames Gebet und Hören auf Gottes Wort nicht zu unterschätzen. Gottesdienste im Freien entsprechen der aktuellen Aerosolforschung, die besagt, dass Ansteckungen in geschlossenen Räumen stattfinden, wohingegen draußen bei Einhaltung der Schutzregeln keine nennenswerte Gefährdung ausgeht. Die Zeiten sind wirklich anstrengend und halten uns immer wieder neu in Atem. Ich wünsche allen Menschen dazu weiterhin Kraft und gute Nerven und danke den Gemeinden und Pfarrerinnen und Pfarrern für ihr verantwortliches Handeln und für Ihren Dienst an den Menschen und am Evangelium unter erschwerten Bedingungen. Auch in dieser Zeit gilt für jeden neuen Morgen die österliche Botschaft Joh. 21, 4: „Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer….“